Hilfe – habe große Dummheit gemacht!?
03 Dec
Autor: admin - Kategorie: 1
Viele Formen von Lebendfallen locken die Maus in einen Käfig, der beim Betreten die Eingangsöffnung verschließt. Der Auslöser kann mechanisch oder elektronisch sein, es gibt aber auch Fallen, die es der Maus nur ermöglichen, den Eingang in eine Richtung zu passieren. Es ist wichtig, die Maus möglichst schnell wieder freizulassen, um den Tod durch Stress zu vermeiden. Lebendfallen werden in Zoohandlungen angeboten.
Auch können Mäuse in Reusenfallen (auch Massenfallen genannt) gefangen werden, bei denen der Eingang/Ausgang von innen her geringfügig aufwendiger zu passieren ist als alternative Wege, die jedoch nicht aus der Falle hinaus führen. Hier wird die Maus nicht durch Gewalt zurück gehalten, sondern durch ihren eigenen Eindruck, der tatsächliche Ausgang sei keiner. Sofern jede Maus nur einmal in eine solche Falle kommt, hat sie keine Gelegenheit, durch Versuch und Irrtum zu lernen. Die Reusenfalle ist in Form eines kleinen Körbchens gebräuchlich, das umgedreht auf der Öffnung liegt und ein mit Drähtchen versehenes Loch aufweist. Die Passage durch dieses Loch hinein erscheint der Maus einfach, da die Drähtchen nach innen gebogen sind und somit eine ihr bekannte Form bilden. Es wäre der Maus auch durchaus möglich, wieder heraus zu gelangen, aber angesichts der nun verändert erscheinenden Form präferiert sie die Nagetätigkeit an den Maschen des Körbchens. Schlaue, insbesondere häufiger dort eingesperrte Mäuse finden aber den Weg nach draußen.
Eine andere Möglichkeit, Mäuse lebend zu fangen, besteht in einer am Rande eines Eimers angebrachten Wippe, an deren inneren Ende ein Köder befestigt ist. Die Mäuse gelangen über eine Klettergelegenheit zu dieser Wippe. Wenn sie sich auf der Wippe zum Köder vorwagen, bekommt sie Übergewicht zum Eimer hin und die Mäuse rutschen in den Eimer. Am Boden des Eimers können sich mehrere Mäuse ansammeln, ohne dass die Falle erneut aufgestellt werden muss. Da Hausmäuse bis zu 40 cm hoch springen können, muss der Eimer ausreichend tief sein.
Lebendfalle mit gefangener Maus – zum Aufstellen wird das Glas auf die halbe Walnuss gestellt -mit Nussinhalt nach innenEine sehr gut funktionierende Mausefalle aus dem Banat/Transsylvanien: Man braucht eine halbierte Walnuss (halbe Schale mit Inhalt) und eine grosse Tasse oder kleine Schüssel – vorzugsweise aus Glas. Das Gefäß wird auf der halben Nuss so schräg aufgestellt, dass die Schalenseite der Nuss nach aussen zeigt. Die Maus geht rein, nagt an der Nuss und das Gefäß fällt runter. Scheint für Mäuse unwiederstehlich zu sein. Dann muss man nur noch das ganze mit der Maus anheben. Das geht mit einem untergeschobenen dünnen Karton, oder indem man das ganze gleich auf ein Brett stellt.
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Kommentare
Sie finden hier 12 Kommentare zu “Hilfe – habe große Dummheit gemacht!?”
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sundancekid1966
meinte am 3. December 2007 - 09:13 Uhr
Viele Formen von Lebendfallen locken die Maus in einen Käfig, der beim Betreten die Eingangsöffnung verschließt. Der Auslöser kann mechanisch oder elektronisch sein, es gibt aber auch Fallen, die es der Maus nur ermöglichen, den Eingang in eine Richtung zu passieren. Es ist wichtig, die Maus möglichst schnell wieder freizulassen, um den Tod durch Stress zu vermeiden. Lebendfallen werden in Zoohandlungen angeboten.
Auch können Mäuse in Reusenfallen (auch Massenfallen genannt) gefangen werden, bei denen der Eingang/Ausgang von innen her geringfügig aufwendiger zu passieren ist als alternative Wege, die jedoch nicht aus der Falle hinaus führen. Hier wird die Maus nicht durch Gewalt zurück gehalten, sondern durch ihren eigenen Eindruck, der tatsächliche Ausgang sei keiner. Sofern jede Maus nur einmal in eine solche Falle kommt, hat sie keine Gelegenheit, durch Versuch und Irrtum zu lernen. Die Reusenfalle ist in Form eines kleinen Körbchens gebräuchlich, das umgedreht auf der Öffnung liegt und ein mit Drähtchen versehenes Loch aufweist. Die Passage durch dieses Loch hinein erscheint der Maus einfach, da die Drähtchen nach innen gebogen sind und somit eine ihr bekannte Form bilden. Es wäre der Maus auch durchaus möglich, wieder heraus zu gelangen, aber angesichts der nun verändert erscheinenden Form präferiert sie die Nagetätigkeit an den Maschen des Körbchens. Schlaue, insbesondere häufiger dort eingesperrte Mäuse finden aber den Weg nach draußen.
Eine andere Möglichkeit, Mäuse lebend zu fangen, besteht in einer am Rande eines Eimers angebrachten Wippe, an deren inneren Ende ein Köder befestigt ist. Die Mäuse gelangen über eine Klettergelegenheit zu dieser Wippe. Wenn sie sich auf der Wippe zum Köder vorwagen, bekommt sie Übergewicht zum Eimer hin und die Mäuse rutschen in den Eimer. Am Boden des Eimers können sich mehrere Mäuse ansammeln, ohne dass die Falle erneut aufgestellt werden muss. Da Hausmäuse bis zu 40 cm hoch springen können, muss der Eimer ausreichend tief sein.
Lebendfalle mit gefangener Maus – zum Aufstellen wird das Glas auf die halbe Walnuss gestellt -mit Nussinhalt nach innenEine sehr gut funktionierende Mausefalle aus dem Banat/Transsylvanien: Man braucht eine halbierte Walnuss (halbe Schale mit Inhalt) und eine grosse Tasse oder kleine Schüssel – vorzugsweise aus Glas. Das Gefäß wird auf der halben Nuss so schräg aufgestellt, dass die Schalenseite der Nuss nach aussen zeigt. Die Maus geht rein, nagt an der Nuss und das Gefäß fällt runter. Scheint für Mäuse unwiederstehlich zu sein. Dann muss man nur noch das ganze mit der Maus anheben. Das geht mit einem untergeschobenen dünnen Karton, oder indem man das ganze gleich auf ein Brett stellt.
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roadrunner
meinte am 3. December 2007 - 09:23 Uhr
Hä? Über Nacht Hundefutter stehen lassen und deshalb habt Ihr jetzt Mäuse? Grimms Märchenstunde oder was?
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Herkül
meinte am 3. December 2007 - 09:27 Uhr
Es gibt Klebebaender bzw. auch Klebstoff, speziell zum lebend Maeusefangen .
Die klebrige Masse wird auf ein Brett geschmiert ,in die Mitte wird was zum fressen draufgelegt,aber das Futter immer nur mit Hanschuhen anfassen,denn sobald die Maeuse den Menschengruch am Futter riechen, gehn sie nicht ran.
Und wenn die Maeuse dann kommen, natürlich nur Nachts, und darauf laufen bleiben sie mit den Füssen kleben und kommen auch nicht davon weg. Gibts im Landwirstschaftlichen Geschaeften, in der Tube.
Als zweiter Tip gibt es dann noch ,Du musst auch so oder so unbedingt das Nest finden und alle Maeuse auf einmal raus schmeissen. Also bei mir ,zwar in der der Garage ,hat es geklappt,bei mit horteten diese Tierchen sogar für den Wintervorrat das Futter meiner Hunde. Hatte spaeter mindestens 5 Kilo Futter in Schubladen,zwischen aufgerolltem Gartenschlauch usw. gefunden,bis oben hin vollgestopft.
L. G. Herkül -
Lili
meinte am 3. December 2007 - 09:28 Uhr
Ich befürchte mal, die Mäuse habt Ihr schon länger und seid nur nicht gleich drauf gekommen.
Ich würde mir für eine Weile eine Katze als Untermieter besorgen (vielleicht auch für länger), dann gehen die Mäuse von selber weg. Hat bei meiner Mutter prima geklappt (da kamen die Mäuse immer über den Balkon).
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Eva G
meinte am 3. December 2007 - 09:39 Uhr
Das müssen aber in der Tat kräftige Mäuse sein, die die (im Handel erhältlichen) Lebendfallen wieder aufdrücken können!
Seid Ihr sicher, dass die Fallen in Ordnung waren, sprich, der Federmechanismus richtig eingehängt/unbeschädigt war?
Falls die Biester tatsächlich so stark sind, könntet Ihr es auch mal mit einer Lebend-Rattenfalle probieren. (gleiches Prinzip, nur eben alles stärker ausgelegt)Ich habe übrigens den Verdacht, dass die Mäuse es riechen, wenn vor ihnen schon Artgenossen eine Zeitlang in einer Falle waren und diese dann meiden (vielleicht riecht dann das Mäusepipi nach Stress oder Angst, keine Ahnung). Auf jeden Fall waren bei uns die fabrikneuen Fallen immer am wirkungsvollsten.
Du musst Dir allerdings auch mal überlegen, wie die Mäuse den Weg in Eure Wohnung gefunden haben. Kommen sie z.B. durch eine Katzenklappe, habt Ihr ein dauerhaft gekipptes Fenster im Keller, oder was auch immer.
Viel Glück und Waidmanns Heil
)@sundance
klasse Tipps, das mit der Walnuss werde ich mal ausprobieren -
sylvitri
meinte am 3. December 2007 - 09:48 Uhr
die natürlichste methode wäre wirklich eine katze.das hab ich auch schon ausprobiert,die mäuse verschwinden dann ganz schnell.
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Zigeunerlieschen
meinte am 3. December 2007 - 10:26 Uhr
Die Lebendfangfallen gibt´s noch eine Nummer größer und stabiler für ratten – allerdings lösen die manchmal nicht aus…
Je nach Haus und Möglichkeit die Schlupflöcher zumacvhen – wo könnten sie den herkommen?
Und wo kein Futter mehr, gehen sie irgendwann – vielleicht zum Übergang alternativ woanders “Mäuse füttern” – Mäuse laufen bevorzugt an Wänden lang – also in der Nähe der Außenwand des Hauses?
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Detlef M
meinte am 3. December 2007 - 10:29 Uhr
Guten Morgen ! Ich habe gelesen , daß ihr Probleme mit Mäusen habt . Ihr wollt sie aus der Wohnung haben ohne sie zu töten . Da gibt es nur eine Lösung ; Beobachtet doch mal , wo sie alles zugang zu eurer Wohnung haben . Die Löcher od. Ritze macht ihr dann mit Gips bzw. Mörtel zu . Dies ist die einzige Lösung die ich z.Z. kenne . Ich hoffe doch , daß es etwas hilfreich war .
Gruß Deddy !
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Fritz
meinte am 3. December 2007 - 11:27 Uhr
Lt.der Erkältungsfrage keine Freunde,keine Verwandten und kein Geld für einen,der mit dem Hund mal rausgeht.
Aber hier sind es plötzlich “WIR”,die Mäuseküddel entdeckt haben,und “WIR” können keine Mäuse vergiften.Und Geld für teure,nutzlose Lebendfallen,ist auf einmal da??? -
gestreifter Max
meinte am 3. December 2007 - 14:12 Uhr
Da hat ja der Hund ein wenig Unterhaltung,da er ja,wegen deiner Krankheit,nicht die Wohnung verlassen kann,oder????? Hab den Fragesteller auch sofort erkannt.Ich glaub dir kein Wort.
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Claudia
meinte am 4. December 2007 - 11:07 Uhr
tja, wir wohnten mal in einem Reihenendhaus, ALLE Nachbarn hatten/haben Mäuse im Haus, nur wir NICHT.
Weil wir einen Kater haben.
Schaff dir einen Kater an, dann hast du nie wieder probleme mit Mäusen.
G.L.G.
Claudia -
Metusalem
meinte am 6. December 2007 - 15:44 Uhr
Wenn das Märchenbuch voll ist, solltest Du unbedingt einen interessierten Verleger finden. Vielleicht wird es ein Bestseller.
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