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Pinkeln Fische ins Wasser und müssen es dann selbst trinken?

10 Aug

Autor: admin - Kategorie: 1

Nein. Die meisten Fische gehen mal kurz an Land um zu pinkeln.

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Kommentare

Sie finden hier 7 Kommentare zu “Pinkeln Fische ins Wasser und müssen es dann selbst trinken?”

  1. rolffine meinte am 8. September 2006 - 15:30 Uhr

    Ja, aber die Ozeane sind groß…………

    ID 69928

  2. queen mary meinte am 8. September 2006 - 15:30 Uhr

    Ich hab noch nie ein Dixi-Klo auf dem Meeresgrund gesehen.

    ID 69929

  3. mixl_germany meinte am 8. September 2006 - 15:32 Uhr

    Nein. Die meisten Fische gehen mal kurz an Land um zu pinkeln.

    ID 69930

  4. Gernuv meinte am 8. September 2006 - 15:33 Uhr

    Natürlich

    ID 69931

  5. teutschagnes meinte am 8. September 2006 - 15:34 Uhr

    du hast wirklich lustige Fragen im Programm…..

    ID 69932

  6. gammler67 meinte am 8. September 2006 - 15:34 Uhr

    Schlimmer ist,sie fi…n darin und wir müssen es trinken.

    ID 69933

  7. Silver meinte am 8. September 2006 - 15:50 Uhr

    Das Ausscheidungsorgan der Fische ist eine modifizierte Urniere, Opisthonephros genannt. Die Urniere tritt bei Säugetieren nur vorübergehend beim Embryo auf. Das Nephron der Fische besitzt keine Henle-Schleife, die zur Konzentration des Urins benötigt wird. Deshalb können sie keinen hyperosmolaren Harn (größere Konzentration an gelösten Stoffen als im Blutplasma) produzieren. Bei einigen Fischarten (beispielsweise Seenadeln, Seeteufel, Austernfisch) sind nicht einmal Nierenkörperchen ausgebildet (aglomeruläre Niere), bei ihnen entsteht der Harn demnach nicht durch Ultrafiltration, sondern durch Sekretions- und Diffusionsvorgänge in den Nierenkanälchen.

    Die Funktion und Zusammensetzung des Urins ist abhängig vom Lebensraum. Bei Süßwasserfischen wird viel Urin gebildet und dient vor allem der Eliminierung von überschüssigem Wasser. Elektrolyte kommen bei Süßwasserfischen nie im Überschuss vor, im Gegenteil, hier erfolgt eine aktive Aufnahme von einwertigen Ionen über das Epithel der Kiemen. Bei Meeresfischen sind dagegen die Verhältnisse umgekehrt. Bei ihnen wird nur wenig und im Vergleich zum Blut isoosmotischer Urin gebildet. Durch das Leben im Salzwasser sind Elektrolyte bei ihnen stets im Überschuss vorhanden, ihre Eliminierung erfolgt aber nicht über den Urin, sondern über die Rektaldrüsen (Knorpelfische) oder das Epithel der Kiemen (Knochenfische). Der Harn dient bei Meeresfischen also nicht der Osmoregulation, sondern nur der Ausscheidung zweiwertiger Ionen (wie Mg2+) und von überschüssigem Stickstoff. Interessant sind die Verhältnisse bei Wanderfischen (anadrome und katadrome Fische), die einen Teil des Lebens in Süß-, den anderen in Salzwasser verbringen. Hier kann über Hormone die Richtung des Elektrolytaustauschs in den Kiemen umgeschaltet werden: Durch Kortisol wird zur Anpassung an Salzwasser die Abgabe einwertiger Ionen, über Prolaktin deren Aufnahme zur Anpassung an Süßwasser ausgelöst.

    Die Stickstoffverbindungen werden bei Knochenfischen zumeist über Ammoniak (Ammoniotelie) direkt über die Kiemen, bei einigen anderen Fischen, insbesondere bei den Knorpelfischen, auch über Harnstoff (Ureotelie) eliminiert. Zum Teil wird Stickstoff auch als Guanin in die Schuppen eingelagert, welches ihnen den metallischen Glanz verleiht.

    Eine Harnblase und Harnröhre fehlt den Fischen, die Harnleiter münden in den Enddarm.

    ID 69934

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