warum kann eine Kobra sich nicht mehr bewegen, wenn eine schwangere Frau vor ihr steht?
10 Jun
Autor: admin - Kategorie: 1
Zu groß als Beutetier; dann geht die Kobra in das über, was Verhaltensforscher eine “Angststarre” nennen.
“Schlangenbeschwörer” in Indien nutzen dieses Verhalten gezielt aus. (Been there, seen that.)
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Kommentare
Sie finden hier 8 Kommentare zu “warum kann eine Kobra sich nicht mehr bewegen, wenn eine schwangere Frau vor ihr steht?”
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Frank E
meinte am 10. June 2007 - 10:13 Uhr
bist du sicher das das stimmt ?
Ich habe nirgends was gefunden darüber
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Pogona
meinte am 10. June 2007 - 10:17 Uhr
Das halte ich für ein Gerücht und müsste es selbst sehen, um es zu glauben.
Folglich habe ich darauf auch keine Antwort.
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Alwin E
meinte am 10. June 2007 - 10:17 Uhr
Zu groß als Beutetier; dann geht die Kobra in das über, was Verhaltensforscher eine “Angststarre” nennen.
“Schlangenbeschwörer” in Indien nutzen dieses Verhalten gezielt aus. (Been there, seen that.)
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Sportsfreund
meinte am 10. June 2007 - 10:22 Uhr
Wenn du aus einem Land kommst, wo es viele Kobras gibt, dann frag doch auf der Landessprache bei dem dortigen YC oder in einem anderen Forum. Ich denke, dass die Leute dort evtl mehr Ahnung von Kobras haben, als die Deutschen.
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Lena101
meinte am 10. June 2007 - 11:01 Uhr
Das ist auch wieder mal so eine Legende, die durch das Verhalten von Kobras ausgelöst wurde. Diese Stellung ist eine typische Drohstellung, bei der die Kobra den Oberkörper weit anhebt und den Hals spreizt und starr dasteht. Irgendwann stand dann halt mal eine schwangere Frau davor. Glaub bitte nicht an solche Märchen.
Ganz allgemein können Schlangen unbewegte Objekte kaum erkennen. Oft recken sie Kopf und Hals in die Höhe, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. -
Paul B'man
meinte am 10. June 2007 - 11:17 Uhr
Verlassen würde ich mich – wäre ich Paula – aber nicht….
Ich kann mir nur vorstellen, dass Schwangere irgendeinen Duft absondern, den diese Schlange wahrnehmen kann.
Aber wie schon gesagt, verlassen würde ich mich darauf nicht!
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onuk
meinte am 10. June 2007 - 12:15 Uhr
wer hat dir denn diesen witz erzaehlt.irgend ein laechelicher medizinman
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Metusalem
meinte am 10. June 2007 - 13:07 Uhr
Selten habe ich etwas so naives und lebensgefährliches gehört. Ich habe seit Jahren zwei Königskobras, die sich bester Gesundheit und artgerechter Haltung erfreuen. Und habe auch schon mehrere dieser Schlangen in freier “Wildbahn” getroffen und besucht. Niemals habe ich derartiges feststellen können und würde dringend davon abraten, dies jemals auszutesten. Grundsätzlich sind Kobras nicht angriffslustig aber überaus wehrhaft. Sogar Elefanten weichen ihnen aus. Es ist nicht die Frage, ob der Mensch zum Beutespektrum gehört, sondern einzig und allein, ob die Schlange sich bedroht fühlt oder nicht. Die Schlange reagiert auf Bewegung. Würde der Mensch beim Anblick der Schlange erstarren (Schwanger oder nicht), so besteht eine gute Chance mit dem Schrecken davon zu kommen. Agressiv sind sie lediglich in der Zeit, wo sie ihr Gelege bewachen. Wer sie dabei absichtlich oder zufällig stört, hat auch als Salzsäule eine ungünstige Lebenserwartung. Kobras richten sich im Normalfall vor dem Angriff auf, können aber auch ohne lange Vorbereitung zubeißen oder über mehrere Meter speien (nur Speikobras !!) Sie erreicht dabei eine Höhe, die etwa einem Drittel ihrer Länge entspricht. Das sind bei einer normalen Kobra ca. 60 – 70 cm und bei ausgewachsenen Königskobras so zwischen 120 und 150 cm. Stiefel sind deswegen kein wirklicher Schutz bei Kobraangriffen. Kobras beißen fest zu und halten den Biss auch über mehrere Sekunden. Also, meine Empfehlung an alle Schwangeren und allgemein: Weicht diesen Schlangen aus und wählt den Bogen lieber zu groß als zu klein. Der beste Beißschutz besteht darin, es erst gar nicht zu versuchen !! Und was diesen Aberglauben der Eingeborenen mit der Kobramaske angeht, die sie unverwundbar gegen Schlangenbisse machen soll, das ist ein Aberglauben, nicht mehr. Grundlage ist die Erkenntnis, daß Königskobras, die sich dort, wo genug Schlangen vorhanden sind, von diesen ernähren. Sie sind immun gegen das Gift und haben aufgrund ihrer Größe keine Probleme gegenüber anderen Schlangen. Wo es nicht genug Schlangen gibt, werden gern auch andere Beutetiere verspeist. Sieht also eine Schlange eine Königskobra, wird sie zügig die Flucht antreten. Und nun hoffen manche Eingeborene, daß sich diese Erkenntnis auch auf sie übertragen läßt. Ein Aberglaube und Irrtum, denn so funktioniert das nicht.
Was nun deine schwangere Tante angeht, Allah schenke ihr ein langes Leben, so hat das Verhalten der Kobra absolut nichts mit der Schwangerschaft zu tun. Die Schlange hat ein ganz normales Kobra-Verhalten vorgeführt. Sich aufgerichtet und die Lage sondiert. Zum Glück war der Sicherheitsabstand groß genug und die Schlange sah keine Gefahr. Sonst hätte sie gebissen. Schwanger oder nicht, die Kobra hält nichts vom menschlichen Aberglauben. Und Deine Tante sollte einfach glauben, daß sie viel Glück gehabt hat. Eine Königskobra, die sich 2m aufrichten kann, habe ich niemals getroffen. Meine tun dies auch nicht, sondern kommen auf ca. 1,5 m, meistens aber ist bei 1m schon Schluß. Die große ist mein ganz besonderer Fan. Und wir haben eine ganz besondere Vertrautheit.
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